Seit rund zwanzig Jahren leite ich in Zusammenarbeit
mit unterschiedlichen Veranstaltern Workshops und Seminare rund
um die Fotografie. Aus meiner fotografischen Arbeit und meiner langjährigen Dozententätigkeit entstand
ein beträchtlicher Erfahrungsschatz. Mein mitunter durchaus hart
erarbeitetes Wissen weiterzugeben, macht mir und in der Regel wohl auch
den Teilnehmern großen Spaß. Dabei halte ich es für selbstverständlich,
alles was ich zum jeweiligen Thema weiß, auch preiszugeben.
Geheimniskrämerei findet weder in meinen Lehrveranstaltungen noch in
meinen Fachartikeln statt.
27./28. April Makrofotografie
im Frühlingswald
| Noch 1 freier Platz
30. Mai bis 1. Juni Workshop:
„Waldbilder – Waldlandschaften im Nationalpark
Vorpommersche
Boddenlandschaft“, Fotofestival Horizonte, Zingst
| ausgebucht
10. Juni Vortrag:
Zahmes Deutschland – fotografische Entdeckungen in einem kultivierten
Land, Hamm, WA-Forum
26. bis 28. Juli Workshop:
„Waldbilder – Waldlandschaften im Nationalpark Vorpommersche
Boddenlandschaft“, Fotoschule Zingst
23. bis 25. August Workshop: Tierfotografie
im Allwetterzoo
| Ausgebucht
27. / 28. April 2013: Fotoworkshop „Makrofotografie
im Frühlingswald“ Ort: Hamm / Böhnen| Veranstalter: Hans-Peter Schaub | Teilnehmerzahl: 3 bis 5 | Teilnahmegebühr: 300 € | noch 1 freier Platz
Inhalt: Naturnahe Laubwälder sind im Frühling besonders reizvoll. Das noch nicht
geschlossene Blätterdach lässt viel Licht bis auf den Waldboden fallen und dort
entfaltet sich eine mitunter erstaunliche Blütenpracht: Schlüsselblumen,
Wiesenschaum- und Scharbockskraut, Maiglöckchen und Bärlauch setzen markante
Akzente im frühlingshaften Wald. Im Raum Hamm gibt es einige sehr artenreiche
Wälder, in denen sich ein breites Spektrum der typischen Frühblüher entdecken
lässt.
Im Kurs wird
es darum gehen, diese mit unterschiedlichen Methoden attraktiv und kreativ ins
Bild zu setzen. Selektive Schärfe, bewusste Unschärfe, Doppelbelichtungen, Aufnahmen
mit kurzer oder langer Brennweite oder ganz klassisch mit dem Makroobjektiv
scharf und Format füllend – die Teilnehmer werden mit einem breiten Spektrum an
Möglichkeiten experimentieren, um „ihre“ Bilder der jeweiligen Pflanzen zu
machen.
Zum
Ablauf: Wir treffen uns am Samstag um 10 Uhr in meinen Räumlichkeiten in Hamm
zur theoretischen Einführung. Nach einem gemeinsamen Mittagessen werden wir
dann zum etwa 15 Fahrminuten entfernten Wald fahren und dort bis zum Einbruch
der Dämmerung fotografieren. Am Abend ist kein Programm vorgesehen. Die
Teilnehmer sollten dann jedoch ihre Ergebnisse sichten und eine Auswahl für die
ausführliche Bildanalyse am Sonntag (ab 10 Uhr) treffen. Der Kurs endet am
Sonntagnachmittag etwa um 15 Uhr.
Themen: * Technische Grundlagen der Makrofotografie
(Brennweiten, Filter, andere Hilfsmittel)
* Optimale Belichtung in der digitalen Fotografie
* Bildaufbau, Bildgestaltung, der Umgang
mit Licht und Schärfentiefe
* ausgiebige Fotoexkursion in ein
Waldgebiet in der Nähe
* Auswertung und ausführliche Analyse der
Ergebnisse
In
diesem Fotoworkshop liegt der Schwerpunkt auf der Fotopraxis und
Bildgestaltung. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl besteht reichlich
Gelegenheit, detailliert auf individuelle Fragen und Anliegen einzugehen.
Im Preis sind neben der
fachlichen Betreuung, Getränke, Speisen, Kursunterlagen sowie die Fahrten zur
Foto-Location enthalten. Der Kurs 300 € pro Teilnehmer. Darin enthalten sind
fachliche Betreuung, digitale Kursunterlagen, Pausengetränke sowie Imbiss.
Diverses Zubehör steht zum Ausprobieren zur Verfügung. Die Teilnehmer sollten
ihren eigenen Laptop mitbringen. Ist dies nicht möglich, können
selbstverständlich geeignete Rechner zur Verfügung gestellt werden (bitte bei
Anmeldung angeben). Wetterfeste Kleidung sowie gegebenenfalls Regenschutz für
die Fotoausrüstung wird empfohlen. Eventuell wird es erforderlich sein,
Fahrgemeinschaften zu bilden. Dem/der jeweiligen Fahrer/Fahrerin werden die
entstehenden Fahrtkosten dann (0,3 €/km) erstattet.
Inhalt: Der Wald auf dem Darß und um Zingst ist ungemein vielgestaltig und durch
seine unmittelbare Nähe zum Meer für Deutschland außergewöhnlich. Alte Buchen
und Eichen, sumpfige Birken- und Erlenbruchwälder, Kiefern und die
charakteristischen Windflüchter am Weststrand bieten reichlich Stoff für eine
intensive fotografische Auseinandersetzung mit dem Thema Wald. Dabei ist es
ebenso reizvoll, die Waldlandschaften im Großen ins Bild zu setzen, wie sich
mit aufmerksamem Blick den kleinen und ganz kleinen Motiven in den Wäldern zu
nähern. Moose, Blätter oder die zerfurchte Borke alter Baumveteranen liefern
nicht weniger spannende Bilder, allerdings in einem ganz anderen Maßstab. Nach
einer fundierten Einführung in das Thema am Donnerstagabend, werden Sie auf
zwei Exkursionen – einmal morgens und einmal abends – Bilder dieser
abwechslungsreichen Waldlandschaft machen. Dabei kommt selbstverständlich dem
Licht eine große Bedeutung zu, das in den Grenzbereichen des Tages oft
besonders attraktiv ist. Sie erhalten im Kurs sowohl Anleitung zur
Bildgestaltung in der Landschafts- und Makrofotografie, zum Umgang mit
Brennweiten sowie zum gezielten Einsatz der Schärfentiefe und Belichtung, als
auch Anregungen zur eher experimentellen Annäherung an das Thema. Bewegte Kamera,
Langzeitbelichtungen, Doppelbelichtungeffekte und ähnliches sind Aspekte, die
dabei Berücksichtigung finden.
10. Juni, 19 Uhr: Vortrag: „Zahmes
Deutschland – fotografische Entdeckungen in einer kultivierten Landschaft“ Ort: Hamm, WA-Forum (vorraussichtl.)| Veranstalter: Fotonetzwerk Hamm |
Internet: www.fotonetzwerkhamm.de| Teilnahmegebühr: keine – die Besucher
werden um eine Spende für die Aktion „Menschen in Not“ gebeten
Inhalt: Schon seit einiger Zeit ist ein Trend zum
„Wilden“ wahrzunehmen. In Büchern, Magazinen und Fernsehsendungen werden die
vermeintlich wilden Aspekte unserer Heimat gezeigt. „Wildes Deutschland, Wildes
Sachsen, Wildes Bayern – und demnächst vielleicht Wildes Dortmund oder Wildes
Hamm?“ Ziemlich fauler Zauber, finde ich! Wild und unberührt ist hierzulande so
gut wie nichts mehr, aber dennoch oder gerade deshalb hat unsere zahme,
kultivierte und industrialisierte Landschaft ihren Reiz. Ohne menschlichen Einfluss
wäre der überwiegende Teil des Landes schließlich bewaldet und damit recht
einförmig. Erst die jungsteinzeitlichen Bauern und Viehzüchter leiteten hier
gravierende Veränderungen ein, sorgten durch Kultivierung der Landschaft für
erhebliche Abwechslung, schufen mit Weiden, Wiesen und durch Beweidung in
Wäldern neue Lebensräume und legten so auch die Grundlage für den heutigen
Artenreichtum. Später prägten Obst- und Weinbau viele Regionen. Und mit der
Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert folgten ein weitere, freilich unter
ökologischen Gesichtspunkten keineswegs nur positiv zu bewertende menschliche
Eingriffe in das Landschaftsbild. Fotografisch gibt es in alten wie in neuen
Kultur- und Industrielandschaften viel Spannendes zu entdecken. An Beispielen
aus dem Schwarzwald, dem Oberrheingebiet – meiner alten Heimat – und den
industriell stark geprägten Landschaften um Hamm – meiner neuen Heimat – möchte
ich zeigen, wie schön, spannend, irritierend oder auch bedrohlich Landschaften
im „zahmen“ Deutschland sein können.
Drei Tage lang können die Teilnehmer von
morgens 8 Uhr bis Sonnenuntergang im Münsteraner Allwetterzoo fotografieren.
Wir werden, wie in den Jahren zuvor, immer bereits mindestens eine Stunde vor
Zoo-Öffnung die Gelegenheit haben, die zahlreichen in meist sehr schön
angelegten, tier- und fotofreundlichen Gehegen untergebrachten Zoobewohner zu
beobachten und ins Bild zu setzen. Wir treffen uns dazu jeweils um 7.45 Uhr am
Haupteingang des Zoos (nach Absprache auch früher). Bereits am ersten Tag
beginnen wir direkt mit dem Fotografieren, denn morgens ist üblicherweise das
Licht sehr schön und natürlich wollen wir das keinesfalls verpassen. Nach dem
ersten Fotoerlebnis treffen wir uns dann in der Zooschule. Es folgt eine
fundierte Einführung in die Fotografie in Zoos und Wildgehegen, illustriert mit
zahlreichen Bildbeispielen. Anschließend können sich die Teilnehmer wieder der
fotografischen Praxis widmen oder aber auch einen kleinen Ausflug in Münsters
attraktive Innenstadt unternehmen. Ab 16 Uhr geht’s dann wieder gemeinsam
weiter. Am Samstag und Sonntag werden in der hinsichtlich des Lichts weniger
attraktiven Tageszeit (zwischen 11 und 14 Uhr) die Ergebnisse besprochen und
analysiert. So besteht immer direkt die Gelegenheit – so die tierischen Modelle
kooperieren – die aus den Bildbesprechungen resultierenden Ideen praktisch
umzusetzen. Am Sonntagnachmittag erfolgt etwa zwischen 12 und 16 Uhr (mit
Pause) eine ausführliche Abschlussbesprechung. Danach kann noch einmal
fotografiert werden. Die Teilnehmer erhalten einen Eintrittsausweis, der es
ihnen ermöglicht, innerhalb der drei Tage beliebig oft den Zoo zu verlassen und
wieder zu betreten. In diesem Fotoworkshop liegt der Schwerpunkt auf der
Fotopraxis und Bildgestaltung. Es besteht im Rahmen des volle drei Tage
dauernden Workshops reichlich Gelegenheit, detailliert auf individuelle Fragen
und Anliegen einzugehen.
Themen: * Technische Grundlagen der Tier- fotografie
(Brennweiten und andere Hilfsmittel)
* Strategien für gute Tierbilder im Zoo
* Bildaufbau, Bildgestaltung, der Umgang
mit Licht und Belichtung
* Tierporträt, Verhaltensstudien,
Experimente
* Auswertung und ausführliche Analyse der
Ergebnisse
* Digitaler Arbeitsfluss & Archivierung
Teilnehmerzahl mindestens 5 bis maximal 8. Der Kurs kostet 350 € pro Teilnehmer. Darin enthalten sind neben der
fachlichen Betreuung, Eintrittsgebühren, digitale Kursunterlagen,
nicht aber Anreise, Verpflegung und Unterkunft. Die Teilnehmer sollten ihren
eigenen Laptop mitbringen.
Anmeldung direkt bei mir per E-Mail oder telefonisch
Bildbeispiele (überwiegend) aus dem Münsteraner Allwetterzoo in meiner fotocommunity-Galerie