Alle BücherDigitale FotopraxisFotoschule Landschaft
Startseite................
Workshops.............
Ein paar Gedanken
Bücher & Kalender
FotoTV....................
Galerien....................
Wettbewerbe............
Covershot.................
Bildarchiv..................
Ausstellungen..........
Links.........................
Kontakt.....................
Impressum & Anfahrt
   
 
Morgens am Ruhestein im Nordschwarzwald


Aus dem Vorwort:

Was ist eigentlich Naturfotografie? Das muss man sich spätestens dann fragen, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, ein Lehrbuch über dieses Thema zu verfassen. Und diese erste Frage führt gleich zur nächsten: Was ist in unserer industrialisierten, über Jahrtausende vom Menschen überformten und kultivierten Landschaft eigentlich noch Natur? Ist also Naturfotografie im eigentlichen Sinne nur noch in der Antarktis, in der sibirischen Tundra oder im weitgehend unberührten Herzen des Amazonasurwalds möglich? Ist also das, was wir hier so leichthin als Naturfotografie bezeichnen, das Fotografieren von Tieren, Pflanzen und Landschaften, am Ende eigentlich „nur“ Kulturfotografie? Ja und nein! Ja, weil es in der Tat in Mitteleuropa so gut wie keine von Menschen unbeeinflussten Landschaften mehr gibt. Selbst Bilder, die den Eindruck von Unberührtheit und Wildheit vermitteln, zeigen doch meist auch Spuren menschlichen Wirkens. Nein, weil wir selbst Teil der Natur sind. Wir sind hier nicht zu Gast, schweben nicht über den Dingen, sondern wir wohnen hier auf diesem Planeten – dauerhaft und nicht erst seit gestern. Folgt man dieser Argumentation konsequent, ist allerdings alles, was wir fotografieren, Naturfotografie, und da gilt es dann allerdings  schon, das Thema ein wenig einzugrenzen. So machen letztendlich Tiere, Pflanzen und Landschaften die Motive aus, anhand derer ich Ihnen meine Vorgehensweise hinsichtlich der Gestaltung und Aufnahmetechnik vermitteln möchte. Für mich spielt es dabei allerdings keine entscheidende Rolle, ob die Pflanze in einem entlegenen Gebirgstal oder im heimischen Garten steht, ob das Tier im Gehege oder in der „freien Wildbahn“ lebt. Unabhängig vom unter Umständen äußerst emotionalen Erleben des Fotografen bei der Aufnahme, zählt für den Betrachter doch im Wesentlichen das Bild an sich, das Ergebnis der fotografischen Bemühungen.

Die Beispielbilder in diesem Buch entstanden mit „professionellen“ ebenso wie mit sehr einfachen „Einsteigerkameras“ und Objektiven, und ein wichtiges Anliegen ist in diesem Zusammenhang, deutlich zu machen, dass die Technik zwar in gewisser Weise den Rahmen der Möglichkeiten absteckt, gleichwohl nicht entscheidend ist für die Qualität eines Bildes. Gute Bilder lassen sich mit allen, wirklich allen Kameras und Objektiven machen. Gestaltung, Licht, die Kombination von Zeit und Blende und vor allem der Inhalt sind entscheidend, nicht die Auflösung in Linienpaaren pro Millimeter oder die Größe und Auflösung des Sensors. Nützlich ist es allerdings, die Grenzen und Möglichkeiten der jeweils zur Verfügung stehenden Kameras und Objektive zu kennen, um ihr Potenzial ausschöpfen zu können. Dabei wird Ihnen das vorliegende Buch behilflich sein.

Die wichtigsten Werkzeuge des Naturfotografen sind die Augen, das Gehirn, Neugier und ein Gespür für Licht und Formen. Die erlauben es uns, große Schönheit im unscheinbaren „Unkraut“ zu entdecken, mystische Stimmungen in einer durch und durch kultivierten und industrialisierten Landschaft zu finden, vermeintlich bekannte Tiere in gänzlich ungewohnter Weise zu porträtieren. Genau dazu möchte ich Sie ermuntern und daher habe ich mich bei der Auswahl der Beispielbilder auch weitgehend auf das beschränkt, was einem hierzulande üblicherweise begegnet, wenn man die nähere oder etwas weitere Umgebung seines Wohnortes offenen Auges durchstreift.


Ein Kapitel + Inhaltsverzeichnis + Index herunterladen

galileodesign_fotopraxis_naturfotografie.pdf


Infoseite des Verlags zum Buch

Blick ins Buch bei Amazon.de

Abends am Darßer Weststrand, Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft


_____________________________

Dieses Buch ist ein wahres Kompendium an reichhaltigem Wissen rund um die Naturfotografie. Es bietet jegliche Erklärung, die das Fotografieren in freier Wildbahn betrifft und macht auch verständlich, warum jene Einstellung so wichtig sind. Allerdings sollte man schon ein gutes Grundwissen im Bereich der Fotografie mitbringen, da die Tipps sonst schwer realisierbar werden. Basiskenntnisse zu Kameraeinstellungen werden genauso vorausgesetzt – ist also nichts für blutige Anfänger. Aber für Fortgeschrittene umso mehr. Denn hier werden auch spektakuläre und brillante Fotos erklärt, die mit einfachen Mitteln zu realisieren sind.

Ein passendes Werkzeug für den fortgeschrittenen Naturfotografen …

Hreniak Tiberius, lehrerbibliothek.de
______________________________

Text und Bilder sind super, so dass mir die wohl vorhandenen Rechtschreibfehler und Ähnliches gar nicht aufgefallen sind. Vor allem gefällt mir, dass hier Naturfotografie vor der Haustür für jeden Tag beschrieben und eindrucksvoll gezeigt wird und mann/frau nicht in ferne Länder reisen muss, um gute Photos zu machen. Jedes (?) Thema ausführlich behandelt: Landschaft, Makro, Tiere - und dabei steht der Bildaufbau, die Gestaltung im Vordergrund und die liebe Technik dient dankenswerter Weise als Mittel zum Zweck - nicht Selbstzweck - und nimmt daher einen entsprechend geringeren Platz ein. Für mich genau die richtige Mischung - das beste Buch zum Thema Naturfotografie das ich kenne.

Jörg Reinhold/bei Amazon
______________________________

Ein absolut empfehlenswertes Buch. Sowohl für Anfänger als auch fortgeschrittenere Amateure ohne Einschränkungen zu empfehlen, zumal passend zum Inhalt auch die Qualität von Einband, Papier, Druck und auch der verwendeten Grafiken zu überzeugen weiß. Kaufempfehlung!

colurzblog.de 2010
______________________________

Wer sich ernsthaft mit der Naturfotografie beschäftigen und sich solide Grundlagen erarbeiten will, findet hier eine ausgezeichnete Anleitung.

Reinhold Heckmann in NaturFoto
_______________________________

Ein gutes Buch für denjenigen, der die allgemeinen Grundlagen der Fotografie und seine Kamera bereits etwas beherrscht. Der Autor lädt einen ein, die Natur in allen Ihren Facetten zu entdecken und daraus gute Fotos zu entwickeln. Dabei bezieht er den eigenen Garten genauso ein, wie das Gebirge oder das Meer. Einzelne Themengebiete werden zusammengefaßt, wobei gleichzeitig, die Bildideen oder Vorschläge sowie die erforderliche Ausrüstung und die richtige Technik erläutert werden. Die Fotos in dem Buch sind eindrucksvoll, ohne den Leser im Sinne von "das lerne ich nie" einzuschüchtern. Einmal mehr wächst beim Lesen die Erkenntnis, dass das "Gute Auge" gepaart mit etwas technischem Knowhow wichtiger sind als die teure Fotoausrüstung.

Heiko Schneemann / bei Amazon
________________________________

Ganz einfach ist es nicht, in einem Buch über ein Spezialgebiet der Fotografie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen allgemeinen Informationen und Details zu finden. Immerhin wendet sich das Buch sowohl an Anfänger und Besitzer von Kompaktkameras als auch an Fortgeschrittene, die eine gut sortierte Ausrüstung rund um eine Spiegelreflex-Kamera besitzen, an Hobby-Fotografen mit gut oder mäßig bestücktem Geldbeutel. Von Anfang an aber vermag der Autor aufzuzeigen, dass gute Fotos definitiv nicht primär vom Budget abhängen, sondern vor allem von geschickter Bildgestaltung, einem Blick fürs Motiv und der Nutzung der Möglichkeiten der vorhandenen Ausrüstung. Es sei in diesem Zusammenhang hervorgehoben, dass Schaub vor allem den Blick für "vor der Haustür" angesiedelte Motive schärft und nicht zuletzt anhand eigener, bezaubernd schöner Fotos nachweist, dass es nicht unbedingt kostspieliger Safaris bedarf, wenn man faszinierende Naturfotos machen möchte: Die Erlegung eines Engerlings durch Ameisen kann, richtig in Szene gesetzt, nicht minder fesselnd sein als die Jagd von Löwen auf ein Gnu. Und wenn man eine kleine Amsel im Garten perfekt portraitiert, macht sie nicht weniger her als ein Weißkopfseeadler. Der Schwerpunkt des Buchs liegt auf der Landschaftsfotografie. Die Arbeit mit verschiedenen Objektivtypen, je nach Intention und Motiv, das Spiel mit Blende und Verschlusszeit sowie der ISO-Zahl und natürlich die Wahl von Motiv, Bildausschnitt und sonstiger Ausrüstung werden detailliert, doch ohne Redundanzen behandelt und natürlich reich mit Anschauungsmaterial belegt.   Ähnliches gilt für die Pflanzen- und vor allem die Tierfotografie. Schaub vermittelt sowohl technische Basiskenntnisse als auch künstlerische Ideen - Fotos, die man anhand dieses Buchs entwirft, werden definitiv nicht langweilig! Viele Tricks geben dem Hobbyfotografen die Möglichkeit, sich selbst scheuen Tieren anzunähern und sie zu fotografieren, ohne sie über Gebühr zu stören oder gar zu verschrecken: Ein respektvoller Umgang mit der abzubildenden Natur steht in diesem Buch im Vordergrund. Die Bildunterschriften verraten, wie und wo die spektakulären und doch, was Orte und Motive angeht, scheinbar alltäglichen Fotos entstanden sind. Etliche Workshops vermitteln Schritt für Schritt praktische Kenntnisse, auch bezüglich der nicht zu knapp behandelten Nachbearbeitung am Rechner. Es sei an dieser Stelle nochmals auf die gleichfalls hilfreiche beiliegende DVD hingewiesen, deren Inhalte zum Teil der DVD zu einem anderen Buch entstammen, jedoch auch für den Naturfotografen relevant sind. 

Dieses Buch vermag durch seine Praxisnähe und die Berücksichtigung des Umstandes, dass nicht jedem begeisterten Naturfotografen und -freund stets ein paar tausend Euro Taschengeld zur Verfügung stehen, zu begeistern. Anschaulichkeit, nicht zuletzt anhand vieler Bildbeispiele, und eine ausgewogene Mischung aus Theorie und Praxis stehen im Vordergrund, auch wird der Leser zu experimenteller Fotografie ermutigt. Ein so nützliches wie interessantes Werk!

Regina Karolyi / Media-Mania
____________________________________


Wildkrokus in einer Wiese bei Zavelstein im Nordschwarzwald