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Mit leichtem Gepäck …
Naturfotografie mit dem Smartphone

Sonnenaufgang im Südschwarzwald. Selbst nicht ganz aktuelle Smartphones (die Aufnahme entstand mit dem iPhone 13 Pro) verfügen über Kameras, die es erlauben selbst unter solch anspruchsvollen Lichtbedingungen Bilder in einer Qualität zu machen, die derjenigen einer Systemkamera uzumindest sehr nahe kommt. Was man dabei beachten sollte, ist ein Thema dieses Kurses.

Smartphone | 9 mm | 1/280 sec | f/2,8 | ISO 20 | Panorama aus sechs Hochformataufnahmen

Literaturtipp: Fotografieren mit dem Smartphone (Rheinwerk Verlag 2025)

 

Hamm/Westfalen

20. bis 22. März 2026

Teilnehmer: max. 5 | Freie Plätze: 2 

In diesem Kurs werden wir in der Tat mit dem denkbar leichtesten Gepäck unterwegs sein, denn im Grunde werden wir außer einem Smartphone keine zusätzliche Ausrüstung benötigen – zumindest fast. Empfehlenswert ist für manche Aufnahmen ein kleines Stativ sowie eine Klemme, mit der sich das Smartphone auf dem  Stativ befestigen lässt. Das war's dann aber schon.

Inhalte

Ich werden Ihnen im Lauf des Kurses dann vermitteln, wie Sie die Qualitätsreserven Ihrer Smartphone-Kamera soweit ausreizen, dass der qualitative Unterschied zu einer "richtigen" Kamera – also einer DSLR oder spiegellosen Systemkamera auf ein kaum merkliches Minimum schrumpft. Dazu werde ich Tipps zu hilfreichen Apps und Zubehör geben (z. B. Filter und Objektive) und auch Hinweise zu den unter Qualitätsgesichtspunkten empfehlenswerten Einstellungen am Smartphone bzw. bei der verwendeten Kamera-App.

Um das in der Praxis anzuwenden werden wir verschiedene attraktive Locations in der Umgebung von Hamm ansteuern und dort dann Makromotive, Landschaftsdetails und weite Ansichten fotografieren. Dabei werden wir sowohl klassische Aufnahmen (scharf, optimal belichtet, möglichst detailreich) machen als auch das kreative Potenzial der Smartphone-Kamera ausloten (z.B. Langzeitbelichtungen, Hi- und Lowkey etc.…)

Mit den Smartphones lassen sich esonders tiefe Kamerapositionen einnehmen. So können kleine Motive wie diese Pilze ohne weiteres Zubehör eindrucksvoll ins Bildgesetzt werden 

Smartphone | 4,25 mm | 1/100 sec | f/1,8 | ISO 80 | -1,7 LW 

Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an alle, die das fotografische Potenzial ihrer Smartphone-Kamera soweit wie möglich auszureizen wollen.

Ablauf
Nach einer Einführung in die Thematik am Freitagabend werden wir uns am Samstagmorgen treffen und unser erstes Ziel, eine Flussaue in der Umgebung von Hamm ansteuern. Dort fotografieren wir bis zum frühen Nachmittag und werden dann ein gemeinsames Mittagessen einnehmen. Am Nachmittag steuern wir dann unser zweites Ziel, das entsprechend der Witterung kurzfristig festgelegt wird. Dort werden wir dann bis zum frühen Abend fotografieren. Abends kehren wir zum Kursraum zurück, werden dort gemeinsam essen und anschließend die tagsüber entstandenen Bilder sichten und eine Auswahl für die Besprechung am Sonntag vornehmen. Sonntagvormittag tfolgt dann die ausführliche Besprechung der Ergebnisse. 

Zeitplan
Freitag
19:00 – 21:30 Uhr: Einführung und Abendessen 

Samstag
9:00 Uhr: Abfahrt ab Waldorfweg 
09:15 Uhr bis 12:00 Uhr: Fotografieren in der Flussaue
12:00 Uhr bis 13:30 Uhr: Gemeinsames Mittagessen
13:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr: Fotografieren an einer weiteren Location im nahen Umkreis
17:30 Uhr bis ca. 20 Uhr: Gemeinsames Abendessen und Bildsichtung und Bildauswahl

Sonntag
9:00 bis 13:00 Uhr: Ausführliche Bildbesprechnung 

Kursende: ca. 13:30 Uhr

Ausrüstung
Smartphone, leichtes Stativ und Klemme, um das Smartphone darauf zu befestigen (Stativ und Smartphone-Klemme kann bei Bedarf auch zur Verfügung gestellt werden, bitte bei Anmeldung angeben), Laptop (wird zur Sichtung und Bildauswahl benötigt)..

Die Kursgebühr beträgt 450 €. Sie umfasst die intensive Betreuung durch den Kursleiter, Snacks, warme und kalte Getränke im Kursraum sowie die Mahlzeiten (abends) am Freitag und Samstag. Anfahrt, Übernachtung, Frühstück sowie das Mittagessen in einem Restaurant am Samstag sind nicht im Preis enthalten. Bei Interesse oder wenn Sie noch Fragen zu diesem Workshop haben, senden Sie mir eine E-Mail oder rufen mich an: +49 171 2845 375


Workshop: Unsichtbare Bilder
Kreative Techniken in der Landschaftsfotografie

Fotografie oder Ölgemälde? Mit der Kamera lässt sich viel mehr erfassen als das, was unsere Augen wahrnehmen. Langzeit- und Mehrfachbelichtungen, absichtliche Kamerabewegungen, High- und Lowkey-Aufnahmen beispielsweise liefern Bilder, die für uns zunächst so nicht sichtbar sind. Hier im Beispiel ist eine Langzeitbelichtung zu sehen, in der ich ein konkretes Motiv mit einer Struktur aus der Umgebung kombiniert habe. Wie man so was macht, zeige ich unter anderem in diesem Workshop.

 

Hamm/Westfalen

29. bis 31. Mai 2026 | Hamm

Teilnehmerzahl: 5 | Freie Plätze: 0

– ausgebucht – 

Bei Interesse, können Sie sich gerne auf die Warteliste setzen lassen. Sie werden dann informiert, sobald ein Platz frei wird. Eventuell werde ich bei entsprechendem Interesse auch einen weiteren Termin anbieten.

Fotografie im Allgemeinen und Natur- und Landschaftsfotografie im Besonderen wird gemeinhin vor allem dokumentarischer Charakter zugeschrieben – zu Recht! Die Schönheit und das Erhabene von Naturlandschaften in allen Details in Bildern festzuhalten, ist unter anderem auch ein wichtiges Mittel, um Bewusstsein für die Notwendigkeit ihres Schutzes zu schaffen. Aber Fotografie kann viel mehr als dokumentieren. Sie ist auch Werkzeug kreativen Ausdrucks und die Kamera kann Dinge und Szenen erfassen, die wir so mit unseren Augen nicht sehen können. Und um solche »unsichtbaren Bilder« geht es in diesem Workshop. Ich werde Ihnen eine Fülle von Techniken vorstellen, die es erlauben, sich kreativ mit einer breiten Palette von Landschaftsmotiven auseinanderzusetzen. 

Highkey in Kombination mit einer Schwarzweißumwandlung macht aus einem eigentlich sehr einfachen Motiv ein interessnates Bild, das die Anmutung einer Bleistiftzeichnung hat.

Kleinbild | 24 mm | 1,3 sec | f/16 | ISO 100 | +3 LW | Stativ | Schwarzweiß in Lightroom

Inhalte
Langzeit- und Mehrfachbelichtungen, High- und Low Key-Aufnahmen, Infrarot- und Schwarzweißaufnahmen, gezielte Bewegungsunschärfen und absichtliches Defokussieren sowie unterschiedliche Optionen, die sich aus absichtlichen Bewegungen der Kamera ergeben, sind einige der Methoden, um Bilder zu erzeugen, die sich mehr oder minder deutlich von dem unterscheiden, wie unsere Augen die jeweiligen Motive wahrnehmen. Die mögliche Technik reicht dabei von System- und Kompaktkameras bis zu aktuellen Smartphones. Insbesondere letztere bieten unter anderem durch die Verwendung diverser Apps Möglichkeiten, die zuweilen über das hinausgehen, was »normale Kameras« können. 

Zielgruppe
Der Kurs richtet sich an alle, die Lust haben ausgetretene Pfade zu verlassen und Spaß am kreativen Spiel mit dem Medium Fotografie haben.

Ablauf
Nach einer Einführung in die Thematik am Freitagabend werden wir uns am Samstagmorgen treffen und unser erstes Ziel, eine Flussaue in der Umgebung von Hamm ansteuern. Dort fotografieren wir bis zum frühen Nachmittag und werden dann ein gemeinsames Mittagessen einnehmen. Am Nachmittag steuern wir dann unser zweites Ziel, ein altes Zechengelände an, wo wir bis zum frühen Abend fotografieren. Abends kehren wir zum Kursraum zurück, werden dort gemeinsam essen und anschließend die tagsüber entstandenen Bilder sichten und eine Auswahl für die Besprechung am Sonntag vornehmen. Sonntagvormittag folgt dann die ausführliche Besprechung der Ergebnisse. 

Zeitplan
Freitag
19:00 – 21:30 Uhr: Einführung und Abendessen 

Samstag
9:00 Uhr: Abfahrt ab Waldorfweg 
09:15 Uhr bis 12:00 Uhr: Fotografieren in der Flussaue
12:00 Uhr bis 13:30 Uhr: Gemeinsames Mittagessen
13:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr: Fotografieren in einem alten Zechengelände
17:30 Uhr bis ca. 20 Uhr: Gemeinsames Abendessen und erste Bildsichtung

Sonntag
9:00 bis 13:00 Uhr: Bildauswahl und -besprechnung 

Kursende: ca. 13:30 Uhr

Ausrüstung
Kompaktkamera, Smartphone, Spiegelreflex- oder spiegellose Systemkamera, Ersatzakkus, Speicherkarten, Taschenlampe, Blitzgerät (wenn vorhanden), Stativ, Laptop (wird zur Sichtung und Bildauswahl benötigt). In beschränktem Umfang können – mit Ausnahme eines Smartphones – alle erforderlichen Geräte zur Verfügung gestellt werden. Sprechen Sie mich dazu dann bitte rechtzeitig vorab an.

Die Kursgebühr beträgt 450 €. Sie umfasst die intensive Betreuung durch den Kursleiter, Snacks, warme und kalte Getränke im Kursraum sowie die Mahlzeiten (abends) am Freitag und Samstag. Anfahrt, Übernachtung und Frühstück sind nicht im Preis enthalten. Bei Interesse oder wenn Sie noch Fragen zu diesem Workshop haben, senden Sie mir eine E-Mail oder rufen mich an: +49 171 2845 375


Berge, See und Blumenwiesen
Landschafts- und Makrofotografie rund um den schweizerischen Walensee

Berglandschaft bei Amden im letzten Licht. Rund um den Walensee ragen die Berge der Voralpen deutlich über 2.000 Meter auf. Im Kurs werden wir die grandiose Berglandschaft im besten Licht aus unterschiedlichen Perspektiven fotografieren.

APS-C | 195 mm | 1/80 sec | f/7,1 | ISO 200 

 

Amden/Schweiz

11. bis 14. Juni

Teilnehmer: max. 8 | Freie Plätze: 7

Knapp 60 Kilometer östlich von Zürich liegt, eingebettet in eine sehr abwechslungsreiche Gebirgslandschaft der Walensee. Auf Wegen entlang des Sees und ausgehend vom hoch über dem See gelegenen Amdener Ortsteil Arvenbüel eröffnen sich grandiose Ausblicke über den See selbst und die imposanten Berge. Mitte Juni stehen zudem die Bergwiesen in den Hochlagen in voller Blüte und liefern eine Fülle attraktiver Makromotive. Wir werden an diesem langen Wochenende gemeinsam verschiedene besonders lohnenswerte Highlights der Region ansteuern und gemeinsam fotografieren. Da die Touren mitunter Anstiege von bis zu 500 Höhenmetern erfordern, ist eine solide Fitness und Trittsicherheit Voraussetzung für die Teilnahme. Allerdings steht natürlich das Fotografieren stets im Vordergrund und nicht das sportliche Wandern.

Die Sterndolde ist eine der zahllosen Blüten, die auf den Wiesen in den Hochlagen rund um Arvenbüel zu finden sind. Wir werden uns auf den Touren daher ebenso intensiv mit der Makro- wie der Landschaftsfotografie befassen.

Smartphone | 15,7 mm + Reeflex-Televorsatz und Nahlinse 300 mm | 1/350 sec | f/2,8 | ISO 50  

Bei der fotografischen Erkundung dieser Landschaft und der vielfältigen Makromotive, die uns dort begegnen werden, geht es nie um die reine Dokumentation des Gesehenen. Vielmehr werden die Teilnehmer angehalten, die Motive auf ihre eigene, subjektive Weise zu interpretieren, Stimmungen und Gefühle in den Bildern auszudrücken. Das kann durchaus auch in Form experimenteller Fotografie geschehen, durch bewusst gesetzte Unschärfen, Mehrfachbelichtungen, das selektive Setzen von Schärfe durch eine möglichst weit offene Blende, durch gezielte Über- oder Unterbelichtungen, Verwendung von Neutralgrau- oder Infrarotfiltern oder durch absichtliches Bewegen der Kamera bei langen Belichtungszeiten.

Wir werden früh morgens und wenn es die Witterung erlaubt, auch nachts auf Motivsuche gehen, denn der Nachthimmel ist hier relativ wenig von Lichtverschmutzung beeinträchtigt und so ergibt sich unter Umständen auch ein klarer Blick auf die Milchstraße.

 

Entlang dem Ufer des Walensees finden sich Gesteinsformationen mit interessanten Strukturen. Die lassen sich, wie hier zu sehen, mit einem Weitwinkelobjektiv unter Einbeziehung der umgebenden Landschaft attraktiv in Szene setzen.

APS-C | 12 mm | 5 sec | f/11 | ISO 100 | -2 LW | Neutralgraufilter 3.0 ND | Stativ

Das werden Sie lernen:

  • Das Sehen und Analysieren von Licht und Lichtstimmungen
  • Bildgestaltung in der Landschafts- und Makrofotografie unter Nutzung unterschiedlicher Brennweiten, Blenden und Belichtungszeiten.
  • Den Einsatz von Filtern in der Landschaftsfotografie
  • Optimale Belichtung mithilfe der Histogramm-Funktion
  • Den Einsatz von Smartphone-Apps zur Planung von Landschaftsaufnahmen

Aufgrund der geringen Gruppengröße besteht zudem die Möglichkeit, im Laufe des Workshops auf individuelle Interessen der einzelnen Teilnehmer einzugehen.

Das sollten Sie mitbringen:

  • Eine Digitalkamera oder ein aktuelles Smartphone mit guter Kamera (egal welchen Typs und welcher Marke)
  • Bei Spiegelreflex- oder spiegellosen Systemkameras: Objektive vom Weitwinkel bis zum Telebereich. Ideal wäre, wenn Sie den Bereich von etwa 16 bis 300 mm, wenigstens aber 24 bis 200 mm abdecken könnten (kleinbildäquivalent), zum Beispiel mit drei Zooms 16-35 mm | 24-70 mm | 70-300 mm, auch ein Makroobjektiv oder alternativ eine Nahlinse ist ein sinnvoller Bestandteil der Ausrüstung
  • Wenn vorhanden: Polfilter, Neutralgraufilter (z. B. ND 1,8), evtl. Infrarotfilter
  • Stativ (kann bei Bedarf auch ausgeliehen werden, bitte bei Anmeldung angeben)
  • Leere Speicherkarten | Ersatzakkus + Ladegerät
  • Regenschutz für die Kamera (wir werden bei jedem Wetter fotografieren)
  • Gutes, eingelaufenes Schuhwerk (wir werden längere Wanderungen mit dem Fotogepäck unternehmen)
  • Notebook + Netzteil (idealerweise mit installiertem Photoshop Lightroom) + Kartenlesegerät (falls nicht im Notebook integriert)
  • Regenjacke, Kopfbedeckung, Sonnencreme, Wasserflasche, Taschen- und / oder Stirnlampe

Dank der recht geringen Lichtverschmutzung lässt sich in klaren Nächten die Milchstraße über dem Walensee gut sehen. Wenn die Bedingungen passen, werden wir daher auch nachts in der Landschaft fotografieren.

APS-C | 12 mm | 13 sec | f/2,5 | ISO 1.600 | -2 LW | Stativ

Die Kursgebühr beträgt 550 €. Sie umfasst die Betreuung durch den Kursleiter. Anfahrt zum Kursort Amden (Schweiz), Übernachtung, Mahlzeiten und Getränke sind nicht im Preis enthalten. Ich empfehle das Zimmer im Hotel-Restaurant Arvenbüel in Amden zu buchen (bei Buchung bitte angeben, dass Sie am Foto-Workshop teilnehmen, da ich für die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen Sonderkonditionen für Übernachtung mit Halbpension vereinbart habe). Dort wird auch der theoretische Teil des Kurses stattfinden (Einführung und Bildbesprechung). Bei Interesse oder wenn Sie noch Fragen zu diesem Workshop haben, senden Sie mir eine E-Mail oder rufen mich an: +49 171 2845 375


Der Himmel so weit…
Landschafts- und Tierfotografie rund um Worpswede

Kraniche im Anflug auf einen Maisacker nahe Worpswede. Rund 30.000 Kraniche halten  sich zwischen September und Ende Oktober in der Region auf.

APS-C | 800 mm | 1/2.500 sec | f/11 | ISO 800 | +0,7 LW

 

Worpswede 

01. Oktober bis 04. Oktober 2026

Teilnehmerzahl: 8 | Freie Plätze: 3

In diesen Tagen werden wir uns in und um Worpswede gemeinsam intensiv mit dem Themen Landschaftsfotografie und Tierfotografie befassen. Neben der von Mooren und Feuchtgebieten geprägten und von den zahlreichen bekannten Worpsweder Malern immer wieder festgehaltenen Landschaft gibt es im Herbst einen weiteren Grund hierherzukommen. Tausende von Kranichen und arktischen Gänsen rasten dann in der Region und bieten in Verbindung mit der Landschaft eine Fülle außergewöhnlicher Motive.

Der Ort | Worpswede nördlich von Bremen, am Rande des großen Teufelsmoors gelegen, ist sicher eines der bekanntesten Künstlerdörfer im Norden Deutschlands. Die Maler Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende entdeckten das Dorf im Moor am Ende des 19. Jahrhunderts für sich, waren begeistert von der Landschaft, vom Himmel, vom weiten Moor, welches das karge Leben der Menschen dort prägte. Ihre Bilder dieser herben Landschaft machten Worpswede und das Teufelsmoor bekannt, zogen und ziehen bis in die heutige Zeit renommierte Künstler in das kleine Dorf am Teufelsmoor. Wo Maler Inspiration finden, gibt es naturgemäß auch reichlich Motive für die Kamera. Der weite Himmel, die unendlichen Farbnuancen der Moorlandschaft, dunkle Gräben und Tümpel, weiße Birken, aber auch das Künstlerdorf selbst sind die Themen, mit denen Sie sich an diesem langen Wochenende fotografisch auseinandersetzen werden.

Kraniche auf einer Feuchtwiese bei Worpswede. Auch "trübes" Wetter erlaubt interessante Bilder der ikonischen Vögel.

Kleinbild | 500 mm | 1/250 sec | f/8 | ISO 1.000 | +0,7 LW 

Der Herbst ist in dieser weiten Landschaft eine besonders fotogene Jahreszeit. Wechselhaftes Wetter sorgt für immer wieder neue Ansichten. Nebel und tief hängende Wolken erzeugen mal mystische, mal düster-bedrohlich erscheinende Stimmungen. Gleichzeitig offenbaren die Wälder und Sumpfgebiete mit dem Gelb der Birken oder dem Rot der Gagelsträucher eine verblüffende Buntheit. Über allem sind die Ruf der Kraniche und Wildgänse zu vernehmen, die in großer Zahl auf den Weiden und abgeernteten Maisäckern rasten und sich Reserven für den Weiterflug gen Süden anfressen.

Mächtige Wolken türmen sich nach einem Gewitter über der Hammeniederungen. Solche Himmelsspektakel über der weiten, flachen Landschaft inspirierten schon die Maler der ersten Generation der Worpsweder Künstlerkolonie.

Smartphone | 6,7mm | 1/3900 sec | f/1,8 | ISO 64 | Panorma aus  5 Hochformataufnahmen

Zum Ablauf | Am Donnerstagabend ab 17 Uhr beginnt der Kurs mit einer fundierten theoretischen Einführung sowohl in die technischen und gestalterischen Aspekte der Landschafts- und Tierfotografie. Freitag und Samstag werden wir jeweils den ganzen Tag über an verschiedenen Orten rund um Worpswede fotografieren. Wir werden verschiedene Moorlandschaften sowie einige besonders fotogene Winkel von Worpswede zu Fuß erkunden. Sowohl am Freitag- als auch am Samstagmorgen werden wir früh aufbrechen, um Kraniche zu fotografieren. Einmal fahren wir mit einem Planwagen durch das von Kranichen tagsüber besuchte Gebiet, einmal werden wir voraussichtlich ganz früh morgens einen Schlafplatz besuchen. Wichtig ist mir dabei, dass wir als Fotografen die Störungen der rastenden Vögel auf ein absolutes Minimum reduzieren. Später abends werden die Ergebnisse gesichtet und aufkommende Fragen zur Fotografie diskutiert. Am Sonntag folgt die abschließende Besprechung der Bildergebnisse. Der Kurs endet dann gegen 13 Uhr. Der genaue Ablauf wird in Abhängigkeit von der Witterung kurzfristig festgelegt.

Das werden Sie lernen:

  • Das Sehen und Analysieren von Licht und Lichtstimmungen
  • Bildgestaltung in der Landschafts- und Tierfotografie unter Nutzung unterschiedlicher Brennweiten, Blenden und Belichtungszeiten.
  • Rücksichtsvolles Verhalten beim Fotografieren scheuer und empfindlicher Tiere
  • Den Einsatz von Filtern in der Landschaftsfotografie
  • Optimale Belichtung mithilfe der Histogramm-Funktion
  • Empfehlenswerte Einstellungen an der Kamera für das Fotografieren von (fliegenden) Vögeln (Autofokus, Belichtung)
  • Den Einsatz experimenteller Methoden wie gezielten Verwacklungen, Doppelbelichtungen, Zoomeffekten, Wischern, Mitziehern.
  • Den Einsatz von Smartphone-Apps zur Planung von Landschaftsaufnahmen
  • Aufgrund der geringen Gruppengröße besteht zudem die Möglichkeit, im Laufe des Workshops auf individuelle Interessen der einzelnen Teilnehmer einzugehen.

Das sollten Sie mitbringen:

  • Eine Digitalkamera (egal welchen Typs und welcher Marke)
  • Bei Spiegelreflex- oder spiegellosen Systemkameras: Objektive vom Weitwinkel bis zum Telebereich. Ideal wäre, wenn Sie den Bereich von etwa 16 bis 600 mm, wenigstens aber 24 bis 400 mm abdecken könnten (kleinbildäquivalent), zum Beispiel mit vier Zooms 16-35 mm | 24-70 mm | 70-300 mm | 150-600 mm. Für die Tierfotografie sind durchaus auch noch längere Brennweiten sinnvoll einzusetzen. Das könnte gegebenenfalls mit einem 1,4- bzw. 2fach-Konverter in Kombination mit einem 100-400 mm oder 150-600 mm-Zoom erreicht werden. Selbstverständlich eignen sich auch lange Festbrennweiten wie 5,6/500 mm, 4/600 mm oder 11/800 mm (evtl. auch in Kombination mit Konvertern)
  • Wenn vorhanden: Polfilter, Neutralgraufilter (z. B. ND 1,8) sowie evtl. Grauverlaufsfilter (ND 0,6 oder ND 0,9)
  • Stativ (kann bei Bedarf auch ausgeliehen werden, bitte bei Anmeldung angeben)
  • Leere Speicherkarten | Ersatzakkus + Ladegerät
  • Regenschutz für die Kamera (wir werden bei jedem Wetter fotografieren)
  • Gutes, eingelaufenes Schuhwerk (wir werden längere Wanderungen mit dem Fotogepäck unternehmen)
  • Notebook + Netzteil (idealerweise mit installiertem Adobe Lightroom Classic) + Kartenlesegerät (falls nicht im Notebook integriert)
  • Regenjacke, Kopfbedeckung, Wasserflasche, Taschen- und /oder Stirnlampe

Der Kurs kostet einschließlich der Abendmahlzeit am Donnerstag sowie den Kranich-Touren in Begleitung einer erfahrenen Naturführerin 585 €. Theorie, Bildsichtungen und Abendessen am Donnerstag finden im Galerie-Hotel Maribondo statt. Ich empfehle, auch dort zu übernachten. Geben Sie bei der Buchung bitte unbedingt an, dass Sie am Fotoworkshop teilnehmen.

Anfahrt, Übernachtung, Mahlzeiten (außer Donnerstagabend) und Getränke sind nicht im Preis enthalten. Bei Interesse oder wenn Sie noch Fragen zu diesem Workshop haben, senden Sie mir eine E-Mail oder rufen mich an: 0171 2845 375


Herbstwald und Wasserfälle
Landschaftsfotografie im Nordschwarzwald

In der Gertelbachschlucht. In diesem wilden Bachtal reiht sich Kaskade an Kaskade und überall liegen gewaltige, moosbedeckte Felsbrocken im dichten Laubwald.

APS-C | 12 mm | 3,2 sec | f/11 | ISO 100 | +0,7 LW | Polfilter | Stativ

 

Ottenhöfen/Nordschwarzwald

08. bis 11. Oktober 2026

Teilnehmerzahl: 8 | Freie Plätze: 7

Der Nordschwarzwald zwischen Bühlertal und dem höchsten Berg des Nordschwarzwaldes, der Hornisgrinde, bietet eine große Vielfalt höchst unterschiedlicher Landschaftsformen. Von tiefen, dunklen, von dichten Nadelwäldern umgebenen eiszeitlichen Karseen, über karge, heideähnliche Hochflächen, die an die schottischen Highlands erinnern bis hin zu steil eingeschnittenen Schluchten in herbstlich verfärbten Laubwäldern mit rauschenden Bächen und Wasserfällen reicht das Spektrum an Motiven, die wir bei unseren ausgedehnten Exkursionen erkunden werden.

Frühmorgens, kurz nach Sonnenaufgang. Blick in den Bannwald am Ruhestein im Nationalpark.
APS-C | 179 mm | 0,6 sec | f/11 | ISO 100 | +0,7 LW | Stativ

Aufgrund der beachtlichen Höhenunterschiede ist der Herbst hier von besonderem Reiz. Während in den Hochlagen bereits fast schon winterliche Bedingungen herschen können, präsentieren sich die Wälder in den sich zum Oberrheingraben öffnenden, geschützten Tälern zu dieser Zeit meist auf dem Höhepunkt ihrer herbstlichen Laubfärbung.

Was erwartet Sie? An diesem Wochenende werde ich Sie mit den vielfältigen Aspekten dieser faszinierenden Landschaft vertraut machen. Im Schwarzwald geboren und aufgewachsen, kenne ich mich hier gut aus und führe Sie auch an Stellen abseits vielbegangener Touristenpfade. Dabei gibt es zahlreiche Tipps zur Umsetzung kreativer Bildideen und zum optimalen Einsatz unterschiedlicher Objektive sowie von Hilfsmitteln wie unterschiedlichen Filtern und Stativ. Auch die optimale Belichtung unter Nutzung des Histogramms wird ausführlich erläutert und gleich in der Praxis umgesetzt.

Der Kurs findet rund um den Ort Ottenhöfen statt. Auf verschiedenen Exkursionen werden die für den Nordschwarzwald typischen Landschaftsformen wie Bergbäche und Wasserfälle, Karseen und Wälder erkundet. 

Sehr wichtig: Die Teilnehmer sollten trittsicher sein und über eine einigermaßen gute Kondition verfügen, da die Wege zuweilen schmal, steil und steinig sind. 

Das werden Sie lernen:

  • Das Sehen und Analysieren von Licht und Lichtstimmungen sowie den gestalterischen Umgang mit fließendem Wasser
  • Bildgestaltung in der Landschaftsfotografie unter Nutzung unterschiedlicher Brennweiten, Blenden und Belichtungszeiten.
  • Den Einsatz von Filtern in der Landschaftsfotografie
  • Optimale Belichtung mithilfe der Histogramm-Funktion
  • Den Einsatz experimenteller Methoden wie gezielten Verwacklungen, Doppelbelichtungen, Zoomeffekten, Wischern.
  • Den Einsatz von Smartphone-Apps zur Planung von Landschaftsaufnahmen
  • Aufgrund der geringen Gruppengröße besteht zudem die Möglichkeit, im Laufe des Workshops auf individuelle Interessen der einzelnen Teilnehmer einzugehen.

Das sollten Sie mitbringen:

  • Eine Digitalkamera (egal welchen Typs und welcher Marke)
  • Bei Spiegelreflex- oder spiegellosen Systemkameras: Objektive vom Weitwinkel bis zum Telebereich. Ideal wäre, wenn Sie den Bereich von etwa 16 bis 300 mm, wenigstens aber 24 bis 200 mm abdecken könnten (kleinbildäquivalent), zum Beispiel mit drei Zooms 16-35 mm | 24-70 mm | 70-300 mm
  • Empfehlenswert: Polfilter, Neutralgraufilter (z. B. ND 1,8), evtl. Grauverlaufsfilter (ND 0,6 oder ND 0,9)
  • Stativ (kann bei Bedarf auch ausgeliehen werden, bitte bei Anmeldung angeben)
  • Leere Speicherkarten | Ersatzakkus + Ladegerät
  • Regenschutz für die Kamera (wir werden bei jedem Wetter fotografieren)
  • Gutes, eingelaufenes Schuhwerk (wir werden längere Wanderungen mit dem Fotogepäck unternehmen)
  • Notebook + Netzteil (idealerweise mit installiertem Photoshop Lightroom oder einem vergleichbaren Programm) + Kartenlesegerät (falls nicht im Notebook integriert)
  • Regenjacke, Kopfbedeckung, Wasserflasche, Taschen- und/oder Stirnlampe

Teilnehmerzahl: mindestens 4, maximal 8. 

Die Kursgebühr beträgt 585 €. Sie umfasst die intensive Betreuung durch den Kursleiter sowie die Abendmahlzeiten im Hotel Sternen. Ich empfehle, dort auch das Zimmer zu buchen (dann bitte angeben, dass Sie an dem Workshop teilnehmen). Anfahrt, Übernachtung, Frühstück und Getränke sind nicht im Preis enthalten. Bei Interesse oder wenn Sie noch Fragen zu diesem Workshop haben, senden Sie mir eine E-Mail oder rufen mich an: 0171 2845 375