
Kraniche im Anflug auf einen Maisacker nahe Worpswede. Rund 30.000 Kraniche halten sich zwischen September und Ende Oktober in der Region auf.
APS-C | 800 mm | 1/2.500 sec | f/11 | ISO 800 | +0,7 LW
Worpswede
01. Oktober bis 04. Oktober 2026
Teilnehmerzahl: 8 | Freie Plätze: 0
Der Kurs ist ausgebucht. Bei Interesse nehme ich Sie jedoch gerne in eine Warteliste auf.
In diesen Tagen werden wir uns in und um Worpswede gemeinsam intensiv mit dem Themen Landschaftsfotografie und Tierfotografie befassen. Neben der von Mooren und Feuchtgebieten geprägten und von den zahlreichen bekannten Worpsweder Malern immer wieder festgehaltenen Landschaft gibt es im Herbst einen weiteren Grund hierherzukommen. Tausende von Kranichen und arktischen Gänsen rasten dann in der Region und bieten in Verbindung mit der Landschaft eine Fülle außergewöhnlicher Motive.
Der Ort | Worpswede nördlich von Bremen, am Rande des großen Teufelsmoors gelegen, ist sicher eines der bekanntesten Künstlerdörfer im Norden Deutschlands. Die Maler Fritz Mackensen, Otto Modersohn und Hans am Ende entdeckten das Dorf im Moor am Ende des 19. Jahrhunderts für sich, waren begeistert von der Landschaft, vom Himmel, vom weiten Moor, welches das karge Leben der Menschen dort prägte. Ihre Bilder dieser herben Landschaft machten Worpswede und das Teufelsmoor bekannt, zogen und ziehen bis in die heutige Zeit renommierte Künstler in das kleine Dorf am Teufelsmoor. Wo Maler Inspiration finden, gibt es naturgemäß auch reichlich Motive für die Kamera. Der weite Himmel, die unendlichen Farbnuancen der Moorlandschaft, dunkle Gräben und Tümpel, weiße Birken, aber auch das Künstlerdorf selbst sind die Themen, mit denen Sie sich an diesem langen Wochenende fotografisch auseinandersetzen werden.

Kraniche auf einer Feuchtwiese bei Worpswede. Auch "trübes" Wetter erlaubt interessante Bilder der ikonischen Vögel.
Kleinbild | 500 mm | 1/250 sec | f/8 | ISO 1.000 | +0,7 LW
Der Herbst ist in dieser weiten Landschaft eine besonders fotogene Jahreszeit. Wechselhaftes Wetter sorgt für immer wieder neue Ansichten. Nebel und tief hängende Wolken erzeugen mal mystische, mal düster-bedrohlich erscheinende Stimmungen. Gleichzeitig offenbaren die Wälder und Sumpfgebiete mit dem Gelb der Birken oder dem Rot der Gagelsträucher eine verblüffende Buntheit. Über allem sind die Ruf der Kraniche und Wildgänse zu vernehmen, die in großer Zahl auf den Weiden und abgeernteten Maisäckern rasten und sich Reserven für den Weiterflug gen Süden anfressen.

Mächtige Wolken türmen sich nach einem Gewitter über der Hammeniederungen. Solche Himmelsspektakel über der weiten, flachen Landschaft inspirierten schon die Maler der ersten Generation der Worpsweder Künstlerkolonie.
Smartphone | 6,7mm | 1/3900 sec | f/1,8 | ISO 64 | Panorma aus 5 Hochformataufnahmen
Zum Ablauf | Am Donnerstagabend ab 17 Uhr beginnt der Kurs mit einer fundierten theoretischen Einführung sowohl in die technischen und gestalterischen Aspekte der Landschafts- und Tierfotografie. Freitag und Samstag werden wir jeweils den ganzen Tag über an verschiedenen Orten rund um Worpswede fotografieren. Wir werden verschiedene Moorlandschaften sowie einige besonders fotogene Winkel von Worpswede zu Fuß erkunden. Sowohl am Freitag- als auch am Samstagmorgen werden wir früh aufbrechen, um Kraniche zu fotografieren. Einmal fahren wir mit einem Planwagen durch das von Kranichen tagsüber besuchte Gebiet, einmal werden wir voraussichtlich ganz früh morgens einen Schlafplatz besuchen. Wichtig ist mir dabei, dass wir als Fotografen die Störungen der rastenden Vögel auf ein absolutes Minimum reduzieren. Später abends werden die Ergebnisse gesichtet und aufkommende Fragen zur Fotografie diskutiert. Am Sonntag folgt die abschließende Besprechung der Bildergebnisse. Der Kurs endet dann gegen 13 Uhr. Der genaue Ablauf wird in Abhängigkeit von der Witterung kurzfristig festgelegt.
Das werden Sie lernen:
- Das Sehen und Analysieren von Licht und Lichtstimmungen
- Bildgestaltung in der Landschafts- und Tierfotografie unter Nutzung unterschiedlicher Brennweiten, Blenden und Belichtungszeiten.
- Rücksichtsvolles Verhalten beim Fotografieren scheuer und empfindlicher Tiere
- Den Einsatz von Filtern in der Landschaftsfotografie
- Optimale Belichtung mithilfe der Histogramm-Funktion
- Empfehlenswerte Einstellungen an der Kamera für das Fotografieren von (fliegenden) Vögeln (Autofokus, Belichtung)
- Den Einsatz experimenteller Methoden wie gezielten Verwacklungen, Doppelbelichtungen, Zoomeffekten, Wischern, Mitziehern.
- Den Einsatz von Smartphone-Apps zur Planung von Landschaftsaufnahmen
- Aufgrund der geringen Gruppengröße besteht zudem die Möglichkeit, im Laufe des Workshops auf individuelle Interessen der einzelnen Teilnehmer einzugehen.
Das sollten Sie mitbringen:
- Eine Digitalkamera (egal welchen Typs und welcher Marke)
- Bei Spiegelreflex- oder spiegellosen Systemkameras: Objektive vom Weitwinkel bis zum Telebereich. Ideal wäre, wenn Sie den Bereich von etwa 16 bis 600 mm, wenigstens aber 24 bis 400 mm abdecken könnten (kleinbildäquivalent), zum Beispiel mit vier Zooms 16-35 mm | 24-70 mm | 70-300 mm | 150-600 mm. Für die Tierfotografie sind durchaus auch noch längere Brennweiten sinnvoll einzusetzen. Das könnte gegebenenfalls mit einem 1,4- bzw. 2fach-Konverter in Kombination mit einem 100-400 mm oder 150-600 mm-Zoom erreicht werden. Selbstverständlich eignen sich auch lange Festbrennweiten wie 5,6/500 mm, 4/600 mm oder 11/800 mm (evtl. auch in Kombination mit Konvertern)
- Wenn vorhanden: Polfilter, Neutralgraufilter (z. B. ND 1,8) sowie evtl. Grauverlaufsfilter (ND 0,6 oder ND 0,9)
- Stativ (kann bei Bedarf auch ausgeliehen werden, bitte bei Anmeldung angeben)
- Leere Speicherkarten | Ersatzakkus + Ladegerät
- Regenschutz für die Kamera (wir werden bei jedem Wetter fotografieren)
- Gutes, eingelaufenes Schuhwerk (wir werden längere Wanderungen mit dem Fotogepäck unternehmen)
- Notebook + Netzteil (idealerweise mit installiertem Adobe Lightroom Classic) + Kartenlesegerät (falls nicht im Notebook integriert)
- Regenjacke, Kopfbedeckung, Wasserflasche, Taschen- und /oder Stirnlampe
Der Kurs kostet einschließlich der Abendmahlzeit am Donnerstag sowie den Kranich-Touren in Begleitung einer erfahrenen Naturführerin 585 €. Theorie, Bildsichtungen und Abendessen am Donnerstag finden im Galerie-Hotel Maribondo statt. Ich empfehle, auch dort zu übernachten. Geben Sie bei der Buchung bitte unbedingt an, dass Sie am Fotoworkshop teilnehmen.
Anfahrt, Übernachtung, Mahlzeiten (außer Donnerstagabend) und Getränke sind nicht im Preis enthalten. Bei Interesse oder wenn Sie noch Fragen zu diesem Workshop haben, senden Sie mir eine E-Mail oder rufen mich an: 0171 2845 375

In der Gertelbachschlucht. In diesem wilden Bachtal reiht sich Kaskade an Kaskade und überall liegen gewaltige, moosbedeckte Felsbrocken im dichten Laubwald.
APS-C | 12 mm | 3,2 sec | f/11 | ISO 100 | +0,7 LW | Polfilter | Stativ
Ottenhöfen/Nordschwarzwald
08. bis 11. Oktober 2026
Teilnehmerzahl: 8 | Freie Plätze: 3
Der Nordschwarzwald zwischen Bühlertal und dem höchsten Berg des Nordschwarzwaldes, der Hornisgrinde, bietet eine große Vielfalt höchst unterschiedlicher Landschaftsformen. Von tiefen, dunklen, von dichten Nadelwäldern umgebenen eiszeitlichen Karseen, über karge, heideähnliche Hochflächen, die an die schottischen Highlands erinnern bis hin zu steil eingeschnittenen Schluchten in herbstlich verfärbten Laubwäldern mit rauschenden Bächen und Wasserfällen reicht das Spektrum an Motiven, die wir bei unseren ausgedehnten Exkursionen erkunden werden.

Frühmorgens, kurz nach Sonnenaufgang. Blick in den Bannwald am Ruhestein im Nationalpark.
APS-C | 179 mm | 0,6 sec | f/11 | ISO 100 | +0,7 LW | Stativ
Aufgrund der beachtlichen Höhenunterschiede ist der Herbst hier von besonderem Reiz. Während in den Hochlagen bereits fast schon winterliche Bedingungen herschen können, präsentieren sich die Wälder in den sich zum Oberrheingraben öffnenden, geschützten Tälern zu dieser Zeit meist auf dem Höhepunkt ihrer herbstlichen Laubfärbung.
Was erwartet Sie? An diesem Wochenende werde ich Sie mit den vielfältigen Aspekten dieser faszinierenden Landschaft vertraut machen. Im Schwarzwald geboren und aufgewachsen, kenne ich mich hier gut aus und führe Sie auch an Stellen abseits vielbegangener Touristenpfade. Dabei gibt es zahlreiche Tipps zur Umsetzung kreativer Bildideen und zum optimalen Einsatz unterschiedlicher Objektive sowie von Hilfsmitteln wie unterschiedlichen Filtern und Stativ. Auch die optimale Belichtung unter Nutzung des Histogramms wird ausführlich erläutert und gleich in der Praxis umgesetzt.
Der Kurs findet rund um den Ort Ottenhöfen statt. Auf verschiedenen Exkursionen werden die für den Nordschwarzwald typischen Landschaftsformen wie Bergbäche und Wasserfälle, Karseen und Wälder erkundet.
Sehr wichtig: Die Teilnehmer sollten trittsicher sein und über eine einigermaßen gute Kondition verfügen, da die Wege zuweilen schmal, steil und steinig sind.
Das werden Sie lernen:
- Das Sehen und Analysieren von Licht und Lichtstimmungen sowie den gestalterischen Umgang mit fließendem Wasser
- Bildgestaltung in der Landschaftsfotografie unter Nutzung unterschiedlicher Brennweiten, Blenden und Belichtungszeiten.
- Den Einsatz von Filtern in der Landschaftsfotografie
- Optimale Belichtung mithilfe der Histogramm-Funktion
- Den Einsatz experimenteller Methoden wie gezielten Verwacklungen, Doppelbelichtungen, Zoomeffekten, Wischern.
- Den Einsatz von Smartphone-Apps zur Planung von Landschaftsaufnahmen
- Aufgrund der geringen Gruppengröße besteht zudem die Möglichkeit, im Laufe des Workshops auf individuelle Interessen der einzelnen Teilnehmer einzugehen.
Das sollten Sie mitbringen:
- Eine Digitalkamera (egal welchen Typs und welcher Marke)
- Bei Spiegelreflex- oder spiegellosen Systemkameras: Objektive vom Weitwinkel bis zum Telebereich. Ideal wäre, wenn Sie den Bereich von etwa 16 bis 300 mm, wenigstens aber 24 bis 200 mm abdecken könnten (kleinbildäquivalent), zum Beispiel mit drei Zooms 16-35 mm | 24-70 mm | 70-300 mm
- Empfehlenswert: Polfilter, Neutralgraufilter (z. B. ND 1,8), evtl. Grauverlaufsfilter (ND 0,6 oder ND 0,9)
- Stativ (kann bei Bedarf auch ausgeliehen werden, bitte bei Anmeldung angeben)
- Leere Speicherkarten | Ersatzakkus + Ladegerät
- Regenschutz für die Kamera (wir werden bei jedem Wetter fotografieren)
- Gutes, eingelaufenes Schuhwerk (wir werden längere Wanderungen mit dem Fotogepäck unternehmen)
- Notebook + Netzteil (idealerweise mit installiertem Photoshop Lightroom oder einem vergleichbaren Programm) + Kartenlesegerät (falls nicht im Notebook integriert)
- Regenjacke, Kopfbedeckung, Wasserflasche, Taschen- und/oder Stirnlampe
Teilnehmerzahl: mindestens 4, maximal 8.
Die Kursgebühr beträgt 585 €. Sie umfasst die intensive Betreuung durch den Kursleiter sowie die Abendmahlzeiten im Hotel Sternen. Ich empfehle, dort auch das Zimmer zu buchen (dann bitte angeben, dass Sie an dem Workshop teilnehmen). Anfahrt, Übernachtung, Frühstück und Getränke sind nicht im Preis enthalten. Bei Interesse oder wenn Sie noch Fragen zu diesem Workshop haben, senden Sie mir eine E-Mail oder rufen mich an: 0171 2845 375
